„Ihre Tochter hatte einen Unfall.“
Der angebliche Notfall soll Sie emotional überrumpeln.
Beim Schockanruf nutzen Täter Panik. Sie behaupten, ein Kind, Enkel oder anderer Angehöriger sei in großer Gefahr. Dann folgt die Forderung nach Geld, meist sofort und geheim.
Der angebliche Notfall soll Sie emotional überrumpeln.
Eine sofortige Zahlung soll angeblich Haft oder weitere Folgen verhindern.
Geheimhaltung verhindert, dass Sie den Betrug mit anderen prüfen.
Ich lege jetzt auf und rufe meine Angehörigen selbst an.
Das ist keine Unhöflichkeit. Es ist Schutz.
Ich kläre das direkt über die offizielle Nummer.
Danach selbst 110 oder eine bekannte Dienststelle wählen.
Auch wenn die Geschichte dramatisch klingt: Beenden Sie das Gespräch.
Wählen Sie eine bekannte Nummer. Nutzen Sie keine Rückruftaste.
Geben Sie kein Bargeld, keinen Schmuck und keine Karten an Abholer.
Bei laufender Übergabe, Drohung oder Türkontakt sofort 110.
Der wichtigste Schritt ist die Unterbrechung. Täter verlieren Kontrolle, sobald Sie auflegen.
Rufen Sie Tochter, Sohn, Enkel, Partner oder eine zweite Vertrauensperson über gespeicherte Nummern an.
Fragen Sie nach etwas, das nicht öffentlich bekannt ist und nicht aus Social Media stammen kann.
Wenn Sie allein sind: klingeln Sie bei einer vertrauten Nachbarin oder einem Nachbarn.
Praxis-Hinweis: Schockanrufe funktionieren über Panik. Alles, was Zeit schafft und eine zweite Person einbezieht, reduziert das Risiko deutlich.
Ja. Täter können emotional sprechen, Stimmen nachahmen oder KI-Technik nutzen. Rufen Sie deshalb selbst über bekannte Nummern zurück.
Rufen Sie sofort die Polizei und Ihre Bank an. Sichern Sie Telefonnummern, Nachrichten, Quittungen und Kontodaten.
Ja. Warnen Sie Familie, Nachbarn und Bekannte. Oft werden mehrere Personen in einer Gegend kurz hintereinander angerufen.