Anlagebetrug
Betrüger versprechen hohe Gewinne, zum Beispiel mit Aktien oder Krypto-Geld. Das eingezahlte Geld wird aber nie angelegt, sondern verschwindet. Faustregel: Wer sichere hohe Gewinne verspricht, lügt.
Phishing, Smishing, Spoofing – viele Begriffe rund um Betrug klingen kompliziert. Hier erklären wir sie in einfachen Worten. Ohne Fachsprache, von A bis Z.
Zuletzt aktualisiert: Juni 2026
Betrüger versprechen hohe Gewinne, zum Beispiel mit Aktien oder Krypto-Geld. Das eingezahlte Geld wird aber nie angelegt, sondern verschwindet. Faustregel: Wer sichere hohe Gewinne verspricht, lügt.
Täter lassen auf Ihrem Telefon eine falsche Nummer anzeigen, zum Beispiel die 110 oder die Nummer Ihrer Bank. Die angezeigte Nummer ist also kein Beweis. Mehr dazu: Telefonbetrug erkennen.
Ein mit Computertechnik gefälschtes Bild, Video oder eine gefälschte Stimme. Es wirkt täuschend echt, ist aber künstlich erzeugt. Mehr dazu: KI-Stimmenklon.
Anrufer geben sich als Enkel oder Kind aus und bitten um Geld für eine angebliche Notlage. Eine fremde Person soll das Geld abholen. Mehr dazu: Enkeltrick erkennen.
Wird auch Codewort genannt. Ein geheimes Wort, das nur Ihre Familie kennt. Wer am Telefon um Geld bittet, muss es nennen können. So entlarven Sie falsche Enkel sofort. Mehr dazu: Enkeltrick.
Computerprogramme, die Texte schreiben, Bilder erzeugen oder Stimmen nachahmen können. Betrüger nutzen KI, um Anrufe und Nachrichten echter wirken zu lassen. Mehr dazu: KI-Stimmenklon.
Gefälschte E-Mails oder Internetseiten, die echten täuschend ähnlich sehen. Ziel ist es, Passwörter oder Kontodaten „abzufischen“. Mehr dazu: Phishing erkennen.
Ihre Geheimzahl, zum Beispiel für die Bankkarte. Sie gehört nur Ihnen. Keine Bank, keine Polizei und kein Mitarbeiter fragt jemals am Telefon nach Ihrer PIN.
Betrug mit gefälschten QR-Codes, etwa auf Briefen, Parkautomaten oder E-Ladesäulen. Wer den Code scannt, landet auf einer Betrugsseite. Mehr dazu: Phishing erkennen.
Ein Schadprogramm, das den Computer sperrt oder Dateien verschlüsselt. Für die Freigabe wird Lösegeld verlangt. Zahlen Sie nicht – holen Sie sich Hilfe und erstatten Sie Anzeige.
Betrüger bauen im Internet über Wochen eine Liebesbeziehung auf – ohne sich je zu treffen. Dann bitten sie um Geld, etwa für ein Flugticket oder eine Notlage. Das Geld ist verloren.
Ein Anruf, der gezielt Panik auslöst: Ein Angehöriger habe einen Unfall verursacht, nur eine sofortige Zahlung helfe. Alles erfunden. Mehr dazu: Schockanruf erkennen.
Phishing per SMS. Typisch sind angebliche Paket-Nachrichten oder Bank-Warnungen mit einem Link. Klicken Sie solche Links nicht an. Mehr dazu: Phishing erkennen.
Unerwünschte Massen-Nachrichten per E-Mail oder SMS, meist Werbung. Manche Spam-Nachrichten enthalten aber auch Betrugsversuche. Am besten ungeöffnet löschen.
Eine mit KI nachgemachte Stimme. Schon wenige Sekunden Sprachaufnahme reichen, um eine vertraute Stimme zu fälschen. Verlassen Sie sich darum nie nur auf die Stimme. Mehr dazu: KI-Stimmenklon.
Eine Einmal-Nummer, mit der Sie eine Überweisung im Online-Banking freigeben. Wer Ihre TAN kennt, kann Geld von Ihrem Konto überweisen. Geben Sie eine TAN niemals am Telefon weiter.
Ein Schadprogramm, das sich als nützliche Datei oder App tarnt. Einmal installiert, kann es Daten ausspähen oder das Online-Banking manipulieren. Installieren Sie nichts auf fremde Anweisung.
Eine doppelte Sicherung: Zum Passwort kommt ein zweiter Nachweis, etwa ein Code auf dem Handy. Selbst wenn Betrüger das Passwort kennen, kommen sie so nicht ins Konto. Sehr empfehlenswert.