1. Der Anruf wirkt echt
Die Anrufer nennen Ihren Namen, sprechen ruhig und höflich. Im Display erscheint oft sogar die echte Nummer Ihrer Bank. Das nennt sich Call-ID-Spoofing: Die angezeigte Nummer ist gefälscht.
Das Telefon klingelt. Eine freundliche Stimme sagt, sie sei von Ihrer Sparkasse oder Volksbank. Es gebe eine verdächtige Abbuchung, man müsse Ihr Konto schützen. Genau das ist der Trick: Die Anrufer wollen an Ihre TAN, Ihre PIN oder Ihr Geld.
Zuletzt aktualisiert: Juni 2026 · Quellen: Polizei, BSI, Verbraucherzentrale
Die Anrufer nennen Ihren Namen, sprechen ruhig und höflich. Im Display erscheint oft sogar die echte Nummer Ihrer Bank. Das nennt sich Call-ID-Spoofing: Die angezeigte Nummer ist gefälscht.
Es heißt, jemand habe versucht, Geld von Ihrem Konto abzubuchen. Man müsse die Buchung sofort stoppen. Die erfundene Gefahr soll Sie unter Druck setzen.
Sie sollen eine TAN nennen, „zur Bestätigung“. Oder Ihr Geld auf ein angebliches Sicherheitskonto überweisen. In Wahrheit räumen die Täter damit Ihr Konto leer.
Meine Bank fragt nie nach einer TAN. Ich lege jetzt auf und rufe meine Bank selbst an.
Sprechen Sie diesen Satz ruhig aus und legen Sie auf. Sie müssen sich nicht rechtfertigen.
Ein Sicherheitskonto gibt es nicht. Ich kläre das persönlich in meiner Filiale.
Banken verschieben Ihr Geld nie telefonisch auf fremde Konten. Diese Forderung ist immer Betrug.
Nein. Ich beende das Gespräch jetzt.
Echte Bankmitarbeiter akzeptieren, wenn Sie auflegen und zurückrufen. Nur Betrüger drängen.
Beenden Sie das Gespräch, sobald nach TAN, PIN, Passwort oder einer Überweisung gefragt wird. Auflegen ist nicht unhöflich, es ist Ihr Schutz.
Wählen Sie die Telefonnummer, die auf Ihrer Bankkarte oder Ihrem Kontoauszug steht. Nutzen Sie nie die Rückruftaste und keine Nummer, die der Anrufer genannt hat.
Fragen Sie Ihre Bank, ob es wirklich eine verdächtige Buchung gibt. In fast allen Fällen lautet die Antwort: Nein, alles in Ordnung.
Haben Sie bereits eine TAN genannt oder Daten preisgegeben? Sperren Sie Konto und Karten sofort über den Sperr-Notruf 116 116.
Melden Sie den Vorfall der Polizei. Das geht in jeder Dienststelle oder über die Online-Wache Ihres Bundeslandes.
Kein Grund zur Scham: Diese Anrufe wirken täuschend echt. Die Täter arbeiten professionell, kennen oft Ihren Namen und fälschen sogar die Rufnummer. Dass jemand darauf hereinfällt, ist keine Dummheit – wichtig ist nur, schnell zu reagieren.
Nein, niemals. Keine Bank, Sparkasse oder Volksbank fragt am Telefon nach TAN, PIN, Passwort oder vollständigen Kartendaten. Wer danach fragt, ist ein Betrüger.
Nein, das ist kein Beweis. Betrüger können mit Call-ID-Spoofing jede beliebige Nummer im Display anzeigen lassen, auch die echte Nummer Ihrer Bank. Legen Sie auf und rufen Sie die Nummer auf Ihrer Bankkarte selbst an.
Rufen Sie sofort Ihre Bank an und lassen Sie Konto und Karten sperren. Der Sperr-Notruf 116 116 ist rund um die Uhr erreichbar. Erstatten Sie danach Anzeige bei der Polizei.